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Förderverein Jazzclub Hamburg e.V. geht 2004 in die Offensive!

Mitglieder gesucht

"Hamburg, für viele Menschen eine Metropole der Kultur, hat im Bereich der modernen, experimentellen und improvisierenden Jazz-Musik nicht mehr als einzelne Veranstaltungen oder vergleichsweise kleine Festivals wie das 'Jazz in Hamburg#-Festival im Planten un Blomen-Park zu bieten! Wir, der Förderverein Jazzclub Hamburg e.V., denken, Hamburg braucht einen eigenen Jazz-Club, der Musikern und Musikinteressierten die Chance gibt, an einem festen Ort und zu bezahlbaren Eintrittspreisen ihre Musik zu machen und zu hören!"

Jazz-ClubHierfür wurde im Juli 2002 der "Förderverein Jazz Club Hamburg" gegründet nach einigen formellen Akten schließlich offiziell 2003 in das Vereinsregister Hamburgs eingetragen (VR.-Nr. 17352).

Der Verein hat zum Ziel, in naher Zukunft den Betrieb eines vereinseigenen Jazzclubs zu ermöglichen. "Ich denke, wenn wir es schaffen, 200 Mitglieder mit monatlichen Förderbeiträgen aktivieren zu können, sind wir auf einem guten Weg, den wirtschaftlichen Betrieb eines solchen Clubs auf solide Beine stellen zu können", sagt Initiator und Gründer Heiko Langanke, der seit Jahren auch im Vorstand des Vereins Jazzbüro Hamburg e.V. und des Hamburger Jazzmusiker-Vereines "JazzHaus Hamburg e.V." tätig ist. Als Interessenten haben sich schon mehr als 120 registrieren lassen.

Für die Vereinsidee konnte er nicht nur die bekannte Hamburger Jazzsängerin Ulita Knaus als 2. Vorsitzende gewinnen, sondern auch den 2003 als Professor an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg in Ruhestand gegangenen und noch als NDR-Bigband-Leiter amtierenden Prof. Dr. Dieter Glawischnig zum Präsidenten des Vereines.

Glawischnig: "Es gab in den letzten Jahren viele Versuche, einen Jazzclub in Hamburg zu etablieren, in dem wirklich die ganze Spannbreite der Jazzmusik ein zuhause finden sollte. Aber stets ist es an Einzelinteressen oder mangelndem wirtschaftlichen Background nur bei der Idee geblieben. Der Förderverein soll nun neue Wege finden und gehen!"

Warum aber noch einen Verein, wo es doch bereits das Jazzbüro oder den Verein JazzHaus gibt?

Heiko Langanke: "Das Jazzbüro hat eine andere Funktion. Es soll stets als Informationszentrale von Musikinteressierten dienen und hat damit mehr als genug zu tun. Und das JazzHaus ist ein Musikerverein. Der Förderverein aber soll Musikerinteressen und die von Musikkonsumenten zunächst trennen. Kein Musikliebhaber hat Lust, Vereinssitzungen von Musikern zu besuchen. Und Musikerinteressen und wirtschaftliche Voraussetzungen für einen Club gehen in den Diskussionen meist weit auseinander."

Dafür hat er auch Vereinsmitglieder gewinnen können, die eher aus dem wirtschaftlichen Umkreis als aus dem künstlerischen Umkreis stammen. Er selbst ist auch mit einer kleinen Agentur für Telemarketing im Harburger Hafen selbständig. "Ich würde mich freuen, wenn Leute aus der Wirtschaft mit Ihrem beruflichen Knowhow den Background einbringen könnten. Denn ein Club, der über Jahre hin Bestand haben soll, kommt mit Ehrenamt alleine nicht weit!"

Daher soll der Förderverein sich nun zunächst um die wirtschaftlichen Bedingungen eines Clubs kümmern. Sollte ein Betrieb grundsätzlich möglich sein, sollen aber auch alle Musiker und Jazzvereine einbezogen werden. Schließlich soll ein künftiger Jazzclub Hamburg alle Bereiche des Jazz in Hamburg repräsentieren. Und das kostengünstig dazu.

Erfahrungen hat Langanke durch eigene gastronomische Erfahrungen ebenso wie durch seine jahrelange Mitarbeit im Jazzclub domicil in seiner Heimatstadt Dortmund. Dort gibt es einen ehrenamtlich geführten Club seit über 30 Jahren. "Dort habe ich als Jugendlicher bereits Größen wie Steve Coleman oder Chet Baker sehen und hören können. Was in Dortmund geht, muss in Hamburg doch auch möglich sein ..."

In naher Zukunft ist erst einmal eine eigene Internetseite geplant, die auch mit der von www.jazzhamburg.de verknüpft sein soll. Auch eigene Jazzveranstaltungen sind angedacht, um die Vereins-Idee weiter zu tragen. Wer Interesse hat, kann sich beim Verein melden oder gleich Fördermitglied werden:
Förderverein Jazzclub Hamburg e.V., Nartenstraße 19, 21 079 Hamburg, fon +49 40 300969-48
Bankverbindung: Haspa, BLZ 200 505 50, Konto: 12 62/ 133 547.
Kontakt ist auch über das Jazzbüro Hamburg möglich.
Einzelne Spenden wie auch Monatsbeiträge ab 5,- € sind gerne gesehen.

(2004-03-09)

Informationen und Fotos von Jazzbands und Jazzmusikern findet Ihr im
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