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Tito Puente, ungekrönter König des Latin Jazz gestorben!

Tito Puente ist am Donnerstag, den 1. Juni 2000 in einem New Yorker Krankenhaus im Alter von 77 Jahren gestorben. Freunde des lateinamerikanischen Jazz trauern um ihren ungekrönten König des Mambo, Cha-Cha-Cha und Latin Jazz.

Über fünfzig Jahre gab Tito Puente in der swingenden Latino-Szene den Ton an. Die Mambo-Welle der 50-er Jahre sorgte für seinen Ruhm. Insgesamt erhielt er fünf Grammies für die beste Einspielung traditioneller Latino-Musik, zuletzt im Februar 2000 von der amerikanischen Musikindustrie. 116 Alben hat er im Laufe der fünfzig Jahre aufgenommen. Zu seinen bekanntesten Kompositionen gehört ohne Zweifel 'Oye come va', den Carlos Santana zu einem seiner ersten Welthit machte. Insgesamt schrieb Puente mehr als 400 Titel.

Ernest Anthony Puente (so war sein richtiger Name) wurde am 20. April 1923 in New York geboren. Da seine puertorikanischen Eltern ihn mit Kosenamen Ernestito nannten, wurde daraus später seinName 'Tito'. Als Kind lernte er Klavier spielen. Als junger Mann studierte er Schlagzeug, spielte aber genauso Klarinette, Marimba, Saxophon und Vibraphon. Seine Live-Auftritte in Europa werden den Latin Jazz-Fans sicher in guter Erinnerung bleiben.

(2000-06-05)

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