Swinging Hamburg


Aktuelles
Jazz-Forum
Terminsuche
Swinging Hamburg e.V.
Clubs etc.
Jazzband-Lexikon
Musiker-Lexikon
Jazz-Lexika
Jazz-CDs
Jazz-Links
Geschichte
Kontakt


Jazz-Saxonphonisten sterben früher

Jazz-Saxophonisten sterben früher als andere Musiker. Das ist das Ergebnis einer Studie an der Universität Bristol, die in der Fachzeitschrift 'British Medical Journal' veröffentlicht wurde. Durch das heftige Blasen ins Mundstück fließe weniger Blut durch das Gehirn des Musikers, so die Wissenschaftler.

Der Grund dafür ist die intensive Atmung der Bläser. Zum Spielen des Instrumentes müssen die Saxophonisten besonders tief einatmen, um die Lungen und den Hals-Rachen-Bereich mit genügend Luft zu füllen. Besonders bei langen Solo-Einlagen kann dann der Druck derartig ansteigen, dass sich sogar Blutgerinsel bilden könnten.

Insgesamt wurde für die Studie die Lebensdauer von über 800 Jazz-Musikern untersucht. Den Wissenschaftlern zufolge sind grundsätzlich alle Jazzmusiker mit Blasinstrumenten gesundheitlich gefährdet. Unklar sei jedoch, ob die verkürzte Lebenserwartung nicht auch mit der Lebensweise der Jazzer zusammenhängt. Schließlich, so die Forscher, würden diese häufig in der verrauchten Luft von Bars und Jazz-Clubs auftreten.

Quelle: British Medical Journal 17.12.99

Forschung: Sanjay Kinra, Mona Okasha / University of Bristol

Abdruck mit freundlicher Genehmigung der MORGENWELT

(2000-02-15)

Informationen und Fotos von Jazzbands und Jazzmusikern findet Ihr im
Bandlexikon und im Musikerlexikon

zurück

Webseitenprogrammierung: 1a im Internet
Redaktionssystem-Programmierung: Bischoff GRAF!K-DES!GN


© 1999-2012  SWINGING HAMBURG     Ein Service vom  LOKAL-ANZEIGER VERLAG