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Jazz O'Maniacs

Schwarzer Jazz der 20-er Jahre aus Hamburg

Die Geschichte der Jazz O'Maniacs begann bereits im Frühjahr 1966. Heute zählt sie zu den ältesten noch bestehenden Jazzbands in Deutschland. Natürlich hat es Wechsel in der Besetzung gegeben. Diese gingen jedoch nie zu Lasten der Stilrichtung oder der musikalischen Qualität. Im Gegenteil: Die neuen Musiker haben im Rahmen der stilistischen Vorstellungen immer für frischen Wind gesorgt und die Jazz O'Maniacs vor der musikalischen Vergreisung bewahrt.

Jazz O'ManiacsMusikalisch orientiert sich die Band an den klassischen Aufnahmen der schwarzen Small Bands von Louis Armstrong, Johnny Dodds, Joe 'King' Oliver, 'Jelly Roll' Morton, Clarence Williams und anderen. Diese New Orleans Musiker kreierten in der Chicago South Side und in Harlem (New York) in den 20-er Jahren den Jazz, der heute zumeist als Hot Jazz bezeichnet wird: Eine bluesbezogene Musik mit starken tonalen Ausdrucksmittel wie Vibrato-, Crawl- und Wa-Wa-Wa-Effekten.

Im Laufe der Jahre haben sich die Jazz O'Maniacs so in diese Musik hineingelebt, dass sie zu einer eigenen unverwechselbaren Sprache geworden ist. Im Mittelpunkt der Musik - eingerahmt von kleinen Arrangements - steht die Improvisation, wohlgemerkt das freie und gemeinsame Zusammenspiel, nicht der Solist. Vital und immer relaxed, ohne die klassischen Aufnahmen nur zu kopieren, jazzen die Jazz O’Maniacs im Ideom der großen Vorbilder.

Es ist schon fast selbstverständlich, dass eine derartig aktive und flexible Band inzwischen unzählige Rundfunk-, einige Fernsehauftritte und eine Vielzahl an Festivals in ihrer Chronik verzeichnen kann. Auftritte in Schweden, Dänemark, Holland, Belgien, Frankreich und den USA dokumentieren die internationale Beliebtheit der Jazz O'Maniacs.

Auf fünf Langspielplatten und einer CD wurde ein Querschnitt aus dem Repertoire veröffentlicht, wobei bemerkenswerterweise zwei dieser LPs von der amerikanischen Schallplattenfirma Stomp Off produziert wurden. Es waren die ersten LPs einer deutschen Band auf diesem renomierten Label. Seitdem findet man die Schallplatten der Jazz O'Maniacs u. a. auch in den Plattenläden von New York, London und Paris.

Meinungen, Kommentare:
Wenn man diese Aufnahmen vor 60 Jahren gemacht hätte, wären sie heute begehrte Sammlerstücke. (Jazz Journal, GB)
Die JOM spielen mit dieser faszinierenden Kombination aus Intensität und Relaxedheit, die die großen schwarzen Small Bands der Chicago South Side auszeichnete. (Stomp Off Records, USA)
Schwarzer Jazz der 20-er Jahre von allerfeinster Güte. (Cronicle, NL)
Hätte mir jemand erzählt, HiFi-Stereo sei eine Erfindung der 20-er Jahre und diese JOM-Platte sei von Probeaufnahmen verschiedener Armstrong-Bands gemacht worden, hätte ich ihm wohl geglaubt. (Storyville, GB)
Im großen und ganzen folgen die JOM den Originalen, fühlen sich aber nicht verpflichtet, jeden Ton nachzuspielen ... Roland Pilz ist einer der wenigen Sänger, die Scat-Gesang vortragen können, der wie Louis klingt und nicht wie eine widerliche Parodie ... Von den zahlreichen Bands, die sich auf Musik der 20-er Jahre spezialisiert haben, heben sich die JOM wegen ihres gefühlvollen und geschmeidigen Kollektivspiel ab. (Mississippi Rag, USA)

BESETZUNG:
Roland Pilz (cornet, vocals), Ulrich Bela (trombone, vocals), Lutz Jordan (clarinet, soprano saxophone, alto saxophone, vocals), Christoph Ditting (clarinet, alto saxophone, tenor saxophone), Andreas Clement (piano, vocals), Owe Hansen (banjo, guitar, vocals), Dietrich Kleine-Horst (tuba), Gunther Andernach (drums, washboard)

INFORMATION:
Roland Pilz, Grillenweg 48, 22523 Hamburg, fon / fax 040.57.38.14

(2001-01-01)

Informationen und Fotos von Jazzbands und Jazzmusikern findet Ihr im
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