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Hardbop

Jazzstilarten

Jazzstil der 1950-er und 60-er Jahre, der stilistisch die Fortsetzung des Bebop darstellt. Der Hardbop entwickelte sich ab 1955 als Reaktion auf den Cool-Stil und stützt sich wieder stärker auf afro-amerikanische Traditionen, auf Blues und auch Soul. Als er eingeführt wurde war der Bop ebenso unbeliebt wie der Swing beliebt war. Die Komplexität des neuen Stils ließ die Zuhörer oft hinter sich.

Die Jazzmusiker waren daran interessiert, das verlorene Publikum zurückzugewinnen und kehrte zu einem Hot Jazz Stil zurück, der vom Cool Jazz Stil verdrängt worden war. Diese Rückkehr war enthusiastisch und reichte zurück zu der vermittelnden Musik der Vergangenheit: der Kirchenmusik.

Ein anderes - allerdings umstrittenes - Motiv war die Notwendigkeit, den Jazz zu dem vorherrschenden afro-amerikanischen Ausdruck zurückzuführen. Cool Jazz und teilweise West Coast Jazz waren überwiegend weiß, obwohl Miles Davis und Lester Young die Vorreiter waren. Die strukturierten Arrangements waren typischer für die europäische Tradition als für die ausdrucksstarke afrikanisch-amerikanische Stimme, die man vom Blues her kennt.

Hardbop nun beeinflusste ab 1955 alle Musikformen und stellte die Weichen für alle zukünftigen Jazz Stile. Die Öffentlichkeit akzeptierte diese bewegte und bewegende Musik voller Freude, gab ihre Vorbehalte auf, die sich gegen den Jazz gebildet hatten, und nahm wieder verstärkt an Jazzkonzerten teil.

(2001-01-01)

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