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Dixieland

Jazzstilarten

Der Dixieland ist eigentlich nur die Nachahmung des schwarzen New Orleans-Jazz durch weisse Musiker. Dixieland ist die Bezeichnung für den Süden der USA.

Dixieland ist zugleich ein Sammelbegriff für die Jazz Stile der frühen New Orleans und Chicago Jazzmusiker und deren Aufnahmen von 1917 bis 1923, genauso wie für die Entwicklungengen und Revivals, die in den später 1930-er Jahren begannen. Sowohl sein Rhythmus als auch Repertoire entstammen zum Teil dem Ragtime. Weitere Bestandteile außer Rags sind Blues, One-Steps, Two-Steps, Märsche und sogar aus dem Pop stammende Melodien. Trompete, Klarinette und Posaune spielen die Leitmelodie gleichzeitig, begleitet von Kombinationen aus Piano, Gitarre, Banjo, Tuba, Bass und Schlagzeug.

DixielandDie Hauptvertreter des Dixieland sind Louis Armstrong, Sidney Bechet, Bix Beiderbecke, Johnny Dodds, Nick LaRocca, Paul Mares, Jimmy McPartland, Jelly Roll Morton, Joe King Oliver und Kid Ory. Die New Orleans Rhythm Kings (übrigens die erste bekannte schwarz-weisse Jazzband) und die Original Dixieland Jazz Band sorgten für eine rasche Verbreitung des Dixieland. Er entwickelte sich so zu einer Modeerscheinung.

Den Dixieland weiterentwickelt und wiederbelebt (Revival) haben: Bob Crosby's Bobcats, Lu Watters Yerba Buena Jazz Band, Bob Scobey, Bob Wilber, Yank Lawson und Bob Haggart (größte Jazzband der Welt), The Dukes of Dixieland, Turk Murphy und James Dapogny's Chicago Jazz Band.

Puristen machen allerdings Unterschiede zwischen den verschiedenen Strömungen des traditionellen New Orleans Jazz, des frühen Chicago Jazz und den Formen der Dixieland Revival Bands. Einige Historiker reservieren den Namen Dixieland sogar ausschließlich für weiße Gruppen, die traditionellen Jazz spielen. Einige beschränken den Begriff sogar auf die frühesten weißen Chicagoer.

Der frühe New Orleans Dixieland (1900-1917)

Als die ländliche Musik in die Stadt Einzug hielt und neue Instrumente dazukamen, fand der typische polyphone afro-amerikanische Gesang seinen Ausdruck in einem Stil, genannt früher New Orleans Dixieland. Er unterschied sich vom späteren Chicago Dixieland und dem noch späteren Revival Dixieland in seiner Instrumentierung und Im Rhythmusgefühl. Diese frühen Gruppen nutzten eine Front Line von Kornett, Klarinette und Posaune. Die Rhythmusgruppe setzte sich aus Banjo, Tuba und Schlagzeug zusammen. Der Ursprung dieser Instrumente war zu finden bei den Marschband, darauf zugeschnitten zu marschieren beim Spielen.

(2001-01-01)

Informationen und Fotos von Jazzbands und Jazzmusikern findet Ihr im
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