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Mein Weg zum Jazz (Teil 07) - Notendrama bei Gevatter Neumann

Heinrich Winckelmann

Es tauchte die Frage auf: Wer zum Teufel bringt einem dieses Instrument bei? Vater Henry meinte, da müssen Stunden her. Musiklehrer Neumann nahe dem U-Bahnhof Stadtpark glaubte fachmännisch Tenor-Banjo unterrichten zu können. Zu meinem Schrecken ging's wieder mit den Noten los, ich mußte auf dem Banjo so etwas spielen wie "Durch die Wälder, durch die Auen", wollte eigentlich viel lieber wie Johnny St. Cyr von den Hot Five spielen. Als Gevatter Neumann, dann noch nach Altona umzog, war's mit den Wäldern und den Auen vorbei.

So hätte ich niemals bei den Hot Five anfangen können. Ich besorgte mir eine Grifftabelle und fing an selbst zu lernen, versuchte meine Platten zu begleiten, was mit drei Griffen gar nicht so einfach war. Diese drei Griffe reichten jedoch für einfache Skiffle-Liedbegleitungen etc.

Große Verdienste konnte ich mir mit diesen drei Griffen auf einer Reise meines Handballclubs dem Polizeisportverein Hamburg mit dem Bus nach Solingen erwerben. Ich spielte auf der Fahrt alles an anständigen und unanständigen Liedern, was das jugendliche Herz so auswendig konnte und löste damit damit bei unserem Trainer Hans Bruse so viel Begeisterung aus, daß er mir zum Abschluß der Fahrt eine große Ehrenmedaille des Polizeisportvereines überreichte. Ich habe diese schön grün und golde-emaillierte große Medaille sehr geliebt, leider ging sie bei dem späteren Umzug mit meiner Schatzkiste, den Bergkristallen von den Reisen in die Alpen, verloren.

(1998-12-24)

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