Hermine Caro Trio
Jazzstandards aus Hamburg

Hermine Caro, Jan Heinemann und Axel Burkhardt haben ihre Wurzeln im Mainstream Jazz. Sie vertrauen auf die Kraft der Reduktion und haben den gleichen musikalischen Spirit: Intensität, Sinnlichkeit und Humor. Sie bilden einen swingenden, transpärenten Klangkörper und verstehen sich darauf, einem Stück von innen heraus Bedeutung zu verschaffen.

Der Jazzkritiker Henry Altmann (Hamburger Abendblatt) beschreibt das Trio so: "Hermine Caro haucht Jazzstandards, die zum standarisierten Abzählreim degeneriert sind, jenen Hauch ein, der einst Standards setzte."

Sorgsam sucht und formt die Hermine Caro ihre Töne, bevor sie diese als kleine Kostbarkeiten in die Ohren ihrer Zuhörer entlässt. Jazzstandards, die durch tausendfaches, liebloses Abdudeln zum standardisierten Abzählreim degeneriert sind, wird durch konzentrierte Ruhe jener Odem eingehaucht, der einst Standards setzte. Das Hermine Caro Trio spielt ausgewählte Standards zum Thema "Hopelessly I'm Lost", z.B. von Billie Holiday, und Eigenkompositionen. "Billie Holiday gilt deswegen als eine der bedeutendsten Sängerinnen des Jazz, weil in ihrer Darbietung das Allgemeine eines Textes zum Besonderen seiner Interpretin wurde. Wenn "Lady Day" über die Pein der Liebe sang, dann war sie deswegen so überzeugend, weil sie diese Schmerzen auch im eigenen Leben erfuhr und daher umso drastischer ihren Zuhörern vermitteln konnte." (Henry Altmann)

BESETZUNG:
Hermine Caro (vocals), Jan Heinemann (piano), Axel Burkhardt (bass)

2001-01-01

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