Michael Sagmeister Trio
Jazzballaden, groovige Bebop-Passagen und fetzigen Jazz-Rock aus dem Rhein-Main-Gebiet

Michael Sagmeister tauschte mit einem Freund sein teures Fahrrad gegen eine billige Kaufhausgitarre. Damals war er 13. Aus dem Experiment wurde eine exzessive Leidenschaft.

Sagmeister versenkte sich in die Schallplatten von Jimi Hendrix und Santana, Charlie Parker und John Coltrane. Nach Ausflügen in die Frankfurter Jazzszene gab er mit 19 sein Platten-Debut. Einhellige Kritik: Ein "Jazzwunder made in Germany" war geboren.

Michael Sagmeister ist aber nicht nur ein "Fixstern" am deutschen Jazzhimmel – er ist auch international eine feste Größe. Sein flüssiges, ebenso virtuoses wie gefühlvolles Spiel schätzen Musiker wie Randy Brecker, Billy Cobham, Jack DeJohnette, Dave Samuels, Albert Mangelsdorf, Pat Martino, Lyle Mays oder Larry Coryell, der schwärmte: "Für mich ist Michael einer der besten Gitarristen der Welt." Das rororo-Jazzlexikon bezeichnet Michael Sagmeister als den "wichtigsten deutschen Gitarristen der 80-er Jahre". Michael Sagmeister besticht vor allem durch sein virtuoses, technisch perfektes und trotzdem gelegentlich unheimlich schnelles Spiel auf den sechs bzw. zwölf Saiten. Sein Können gibt Sagmeister auch an den Nachwuchs weiter: als Dozent und als Autor von "Sagmeisters Jazzgitarre", dem meistverkauften Lehrbuch seiner Art.

Das Repertoire des Trios reicht von sanften Jazzballaden über groovige Bebop-Passagen bis hin zu fetzigem Jazz-Rock. Es erntet nichts als Lob und Achtung in der Presse und von Zuhörern. Und Michael Küttner gibt oft eines seiner exotischen afrikanischen Drum-Solos zum Besten. Die musikalischen Lebensläufe von Martin Gjakonovski und Michael Küttner stehen in nichts nach. Vielseitigkeit und Innovation sind die primären Kennzeichen des Trios.

BESETZUNG:
Michael Sagmeister (guitar)
Martin Gjakonovski (bass)
Michael Küttner (drums)

2002-07-28

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