Kirstätter, Kiki (1937-1996)
double bass, e-bass

Klaus KirstätterKlaus Kirstätter, genannt 'Kiki', geboren am 03.08.1937, gestorben am 23.03.1996, galt als einer der routiniertesten Bassisten im ganzen süddeutschen Raum. Er bestach durch seinen swingenden, groovender Bass sowie durch rhythmische und harmonische Sicherheit.

Schon Mitte der 50-er Jahre machte er sich im Rhein-Neckar-Raum einen guten Namen und spielte mit allem, was in der Region Jazz-Bedeutung hatte. 1959 stieß er zur neu formierten Band von Fritz Münzer (alto saxophone) mit Cherry Kirchgässner (piano), Rudi Fuesers (trombone) und Joe Hackbarth (drums). 1962 sorgte er zusammen mit Hans Laib (tenor saxophone), Egon Denu (trumpet), Werner Poehlert (guitar), Peter Kosch (piano) und Hartwig Bartz (drums) auf dem Frankfurter Jazzfestival für einiges Aufsehen.

Die Nachfrage nach Jazz ließ in den 70-er Jahren stark nach und Kiki Kirstätter arbeitete überwiegend als Freelancer mit vielen namhaften deutschen Jazzmusikern zusammen, wie Karl-Heinz Berger (piano), Kurt Bong (drums), Dusko Goykovich (trumpet), Fritz Hartschuh (vibraphone), Friggy Hoffmann (piano), Hans Koller (tenor saxophone), Sigi Lübke (drums), Rudi Mader (trumpet), Heinz Sauer (tenor saxophone) Manfred Schoof (trumpet) und Horst Seidelmann (drums).

Zur Erinnerung an Kiki Kirstätter und zum 10-jährigen Bandjubiläum, das er leider nicht mehr erlebt hat, haben wir eine (Doppel) Live-CD mit vielen seiner Freunde und Weggefährten aufgenommen.

Bis zu Seienm Tod spielte Kiki Kirstätter bie der RhineStream JazzBand.

BANDS:
RhineStream JazzBand
Big Band 70
Swinging Sounds
Fritz Münzer (1959)

2002-03-02

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