Reinhardt, Django (1910-1955)
guitar, violin, composer, leader

Jean Baptiste Reinhardt, genannt 'Django', geboren am 23.01.1910 in Liverchies (Belgien), gestorben am 16.05.1955 an einem Schlaganfall, konnte nach einem Feuer 1928 zwei Finger seiner linken Hand nicht mehr benutzen, machte sich trotzdem als Gitarrist schon früh einen Namen in den Cafés auf dem Montmartre in Paris, berühmtester Vertreter des sogenannten Zigeunerswing.

Django Reinhardt'Django' Reinhardt hatte als erster nichtamerikanischer Jazzmusiker Einfluss auf die Entwicklung des Jazz, gründete 1934 gemeinsam mit Stéphane Grapelli (violin), seinem Bruder Joseph (guitar), Roger Chaput (guitar) und Louis Vola (bass) das Quintette Hot Club de France, das bis zu seinem Tod beispiellosen Erfolg hatte, war einer der größten Jazz-Gitarristen überhaupt.

Als Grappelli 1939 nach London zog, ging Django Reinhardt seine eigenen Wege. Er spielte in Bigbands, komponierte und reiste in die USA, wo er 1946 mit Duke Ellington tourte.

Er gründete neue Quintette, auch wieder mit Grappelli, komponierte und machte Plattenaufnahmen.

BANDS:
Quintette du Hot Club de France (1934-1955 - Gründer)
Duke Ellington (1946)
Dicky Wells & His Orchestra (1937)
Coleman Hawkins & His All-Star Jam Band (1937)

2001-01-01

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