Lewis, John Aaron (1920-2001)
piano, arranger, composer, leader

John Aaron Lewis, geboren am 03.05.1920 in La Grange, Illinois (USA), gestorben 29.03.2001 in New York City, New York an Prostata-Krebs, wuchs in Albuquerque, New Mexico, wo ihn seine Mutter inals klassischen Sänger ausbildete. Er lernte als Kind Klavier und studierte Musik und Anthropologie an der Universität von New Mexico. John Lewis teilte seine Musikbegeisterung mit Kenny Clarke (drums) während ihrer Army-Zeit (1942-1945). 1945 ging er nach New York, wo er auf Clarkes Empfehlung in Dizzy Gillespie's Big Band spielte.

1952 gründete er das Modern Jazz Quartet, das in der Jazzgeschichte als Combo am längsten bestand. Lewis war musikalischer Leiter der Band bis zu ihrer Auflösung 1995 nach dem Tod von Connie Kay (drums).

Von 1958 bis 1982 war Lewis musikalischer Direktor des Monterey Jazz Festivals. Außerdem war er ein Pionier für die "third stream music", eine Mischung von Jazz und klassischer Musik. Er komponierte Musik für Jazzbands, Orchester, Filme und die Bühne.

Lewis' bekannteste Komposition ist Django (1952). 1985 half er bei der Gründung des American Jazz Orchestras.

BANDS:
Modern Jazz Quartet (1952-1995 - Gründer)
American Jazz Orchestra (1985-1992 - Mitbegründer)
Orchestra USA (1962-1965)
Miles Davis (1949-50)
Lester Young
Charlie Parker
Dizzy Gillespie's Big Band (1946)

2001-01-01

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