Holiday, Billie (1915-1959)
vocals, composer, leader

Billie 'Lady Day' Holiday, geboren am 07.04.1915 in Baltimore (USA) als Eleanora Fagan Gough, gestorben am 17.07.1959 an schwerem Drogenentzug, hatte eine schwere Jugend in einer Welt von Drogen und Prostitution, ihr Vater Clarence (banjo, guitar) spielte in Fletcher Henderson's Band, ihre Mutter steckte sie ins Heim.

Billie HolidayMit 15 Jahren zog sie nach New York, gehörte in Harlem bald zur nächtlichen Musikszene und nahm den Namen Billie Holiday an, 1933 hatte sie ihren Durchbruch, als John Hammondsie hörte und eine erste Schallplattenaufnahme mit Benny Goodman machen liess. 1935 hatte sie ihren ersten Auftritt im Apollo-Theater, wo das Harlemer Publikum sie sofort ins Herz schloss. Ende der 30-er Jahre arbeitete sie mit Count Basie und Artie Shaw.

Als ihr Erfolg nachliess, nahm sie in den frühen 40-er Jahren bald harte Drogen und kam immer wieder mit dem Gesetz in Konflikt. In den 50-er Jahren war ihre Stimme schon ruiniert, der Stimmumfang geringer geworden und doch lauschte das Publikum reglos ihrem Gesang.

Als sie starb, war sie so arm, dass sie in einem anonymen Grab beigesetzt wurde. Geblieben ist ihre Stimme, eine Stimme, die jedes Lied in ein Meisterwerk des Jazz verwandelte. Ihre bekanntesten Hits sind 'Billie's Blues' (1936) und 'God Blessed The Child That's Got His Own'.

BANDS:
Billie Holiday & Her Orchestra (1936)
Artie Shaw (1938)
Count Basie (1937)
Teddy Wilson's Orchestra (1935-39)
Benny Goodman (1933)

2001-01-01

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