Greger, Max (*1926)
tenor saxophone, arranger, leader

Max GregerMax Greger, geboren am 02.04.1926 in München-Giesing (Deutschland), bekam im Alter von zehn Jahren von seinem Großvater ein Akkordeon geschenkt. Das war die Grundlage für seinen musikalischen Werdegang.

Greger studierte vor dem Krieg Klarinette und Saxofon am Münchner Konservatorium und spielte nach Kriegsende in kleinen Jazzorchestern oder machte Tanzmusik in amerikanischen Offizierskasinos.

1948 gründete er sein Max Greger Sextett, das ebenfalls in Clubs spielte und schon bald erste Schallplattenaufnahmen machte. Rasche Popularität erlangten dabei Eigenkompositionen wie "Auf Bergeshöhen", "Keiner küsst wie du" oder der "Teenager Cha Cha".

Der große Durchbruch kam 1959, als Greger mit seinem Orchester als erste westliche Band seit 35 Jahren in der Sowjetunion gastierte. Alle Konzerte waren ausverkauft. Von 1963 bis 1977 hatte Greger einen festen Vertrag mit dem ZDF und spielte mit seiner Big Band in so großen Fernsehshows wie "Musik ist Trumpf", "Der Goldene Schuss" oder "Der große Preis".

Was Max Greger vor allem auszeichnet, ist seine Vielseitigkeit: Swingende Volksmusik spielt er mit der gleichen Hingabe wie vollblütigen Jazz, Schlager, Klassik oder Tanzmusik. Seine LPs mit den klassischen Standardtänzen fehlen in keiner Tanzschule. Seine Popularität fand in über 3.000 für Rundfunk und Schallplatte eingespielten Aufnahmen ihren Niederschlag. Er nahm rund 150 LPs auf, die meisten im strikten Tanzrhythmus.

Als einer der wenigen deutschen Jazz-Persönlichkeiten wurde ihm die Ehre der Aufnahme in das Riemann-Musiklexikon zuteil. Seit 1992 ist Max Greger bei öffentlichen Veranstaltungen und Studioproduktionen Gastdirigent der SWR Big Band.

BANDS:
SWR Big Band
Max Greger Big Band (1959)
Max Greger Sextett (1948)

2001-01-01

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