Ellington, Duke (1899-1974)
piano, composer, leader

Edward Kennedy 'Duke' Ellington, geboren am 29.04.1899 in Washington, D.C. (USA), gestorben am 24.05.1974 in New York an Krebs, lernte früh Klavier zu spielen, zog 1923 nach New York und gründete seine erste Band. Schnell hatte Duke Ellington seinen persönlichen Stil gefunden, der sich von allen Bands unterschied, denn er erlaubte seinen Musikern, sich individuell auszudrücken, legte die Betonung auf das Gemeinsame auch später als Bigband.

Duke EllingtonEllington wurde von 1927 bis 1931 im berühmten New Yorker Cotton Club fest engagiert und konnte hervorragende Musiker engagieren, wie Harry Carney (baritone saxophone), Cootie Williams (trumpet), Johnny Hodges (alto saxophone) und Barney Bigard (clarinet). Er spielte mit Benny Goodman und Count Basie das erste Konzert in New Yorks Carnegie Hall.

1939 - nach Rückkehr von seiner Europa-Tournee - engagierte er neue Musiker, wie Jimmy Blanton (bass), Ben Webster (tenor saxophone) und Billy Strayhorn (piano). Diese Band gehörte zum Besten, was je zu hören war. Sie bereiste die ganze Welt und erschien sogar in einigen Filmen.

Die Swing-Ära und die Zeit der Bigbands gingen zu Ende. Erst 1956 - beim Newport Jazz Festival - stellte sich der Erfolg wieder ein. Auch in den siebziger Jahren ging er auf Tourneen und gab noch bis drei Monate vor seinem Tod Konzerte.

Duke Ellington gehörte zu den Musikern, die immer wieder neue Wege gingen. Dabei blieb seine Musik immer unverwechselbar. Darüber hinaus war er ein berühmter Komponist, schrieb über 1.000 Stücke, wie "Don't Get Around Much Anymore", "Solitude", "Mood Indigo", "Take The 'A' Train", "Sophisticated Lady", "Prelude To A Kiss".

Vertreter des Swing.

BANDS:
Duke Ellington's Bigband

2001-01-01

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