Basie, Count (1904-1984)
piano, organ, leader, arranger, composer

Count BasieWilliam James Basie, genannt 'Count', geboren als William Allen am 21.08.1904 in Red Bank, New Jersey (USA), gestorben am 26.04.1984 in Hollywood, California, lernte Klavier von seiner Mutter und Orgel von Fats Waller. 1927 arbeitete er als Theaterorganist im Kansas City Theater.

Count Basie war schon früh nach Kansas City gegangen, wo das (teilweise illegale) Leben pulsierte. Im Orchester von Bennie Moten, das als beste Band der Stadt galt, wurde Basie Arrangeur / Pianist und entwickelte den Stil, der zu seinem Markenzeichen wurde.

1935 - nach Motens Tod und der Auflösung der Band - gründete Basie eine eigene Band, die schon bald nach New York geholt wurde. Nach einem Sieg über Chick Webb in einem Band-Wettbewerb und Auftritten in der Carnegie Hall wurde Basie mit Ellington und Jimmie Lunceford in einem Atemzug genannt. Count Basie spielte 1938 mit Benny Goodman und Duke Ellington das erste Jazzkonzert in New Yorks Carnegie Hall.

In den 40-er Jahren war die Zeit der Bigbands vorbei, Basie bildete eine kleinere Formation und gründete 1951 ein neues Orchester, dessen markantestes Stilmerkmal aus einer Call- und Response-Technik bestand, bei der die Instrumentengruppen auf verschiedenen kurzen Riffs improvisieren konnten.

Basie war Bandleader einer der langlebigsten, swingenden Big Bands des Jazz mit Lester Young (saxophone). Er wollte eigentlich Schlagzeuger werden, war ein herausragender Pianist der Swing Aera und richtungsweisend für den folgenden Hot wie auch Cool Jazz.

Die Lithographie von Bruni Sablan kann unter www.brunijazzart.com bestellt werden.

BANDS:
Count Basie (1951)
Count Basie Orchestra (1935)
Bennie Moten Orchestra (-1935)
Walter Page's Blue Devils

2001-01-01

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